Pflanzenheilkunde

Wiesenflockenblume hat wieder Besuch

Phytotherapie

Das Heilen mit Pflanzen ist eine der ältesten Heilmethoden. Schon immer waren die Menschen von den Wunderkräften der Natur fasziniert. Zu den ersten Anhaltspunkten für die Wirkung der Pflanzen zählten die Farbe, Form, Geruch und Geschmack. Sowie die Beobachtung der Tiere, die genau wussten, was hilft und was ihre Beschwerden heilen kann. Dieses Wissen wurde an die nächsten Generationen weiter gegeben. Ein erstes Heilpflanzenbuch wurde in China um 3700 Jahren vor Christi Geburt geschrieben. Im 19. Jahrhundert ist die Pflanzenheilkunde in den Hintergrund geraten und wurde durch die Naturwissenschaften ersetzt. Es wurden immer mehr Arzneimittel chemisch hergestellt. Die Wirkung der Pflanzen wurde nicht mehr ernst genommen und dieses Vorurteil dauert teilweise bis heute an. Die einzelnen Wirkstoffe wurden isoliert, synthetisch hergestellt und in ihrer Wirkung verstärkt oder verändert (Beispiel Antibiotika).

Doch bereits ab Ende des 19.Jahrhunderts gehen wir wieder „zurück zur Natur“. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand der Begriff der Phytotherapie (griech. „phytos“= Pflanze), also Pflanzenheilkunde.

Die Vorteile der Pflanzenheilkunde:

  • Es wird die gesamte Pflanze benutzt mit ihren sogenannten „sekundären Pflanzenstoffen“. Diese sind sehr wichtig, um die Aufnahme der Wirkstoffe im Körper zu optimieren.
  • Sie haben praktisch keine Nebenwirkungen.
  • Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind kaum vorhanden.
  • Sie wirken langsamer (nach 2-4 Wochen), jedoch intensiver und anhaltender.

Ich wende die Pflanzen in Form von Tees, Tinkturen, Kräutergeistern, Kräuterweinen, Gewürzmischungen, Salben und Umschlägen/Wickeln an. Die meisten Pflanzen werden meist von mir selbst gesammelt. Sie wachsen wild auf naturbelassenen Wiesen oder in meinem Garten.

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