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Frühjahrszeit- Bärlauchzeit!

Endlich ist es so weit- es ist Frühling und somit auch Bärlauchzeit. Ich liebe es durch den herrlich nach Bärlauch duftenden Buchenwald im Erzental zu spazieren……

Bärlauch ist lecker , gesund und gibt dem Körper Kraft nach dem langen Winter.

Beim Pflücken ist aber Vorsicht geboten. Es gibt einige Merkmale, auf die man achten sollte!

 

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  • die Bärlauchblätter wachsen einzeln aus dem Boden, haben oft einen langen Stiel und sind in lanzettförmige Blattfläche und Stiel gegliedert
  • frische Blätter knicken leicht ab, man kann es sogar hören, wenn die Hauptblattader bricht
  • frische Blätter lassen sich leicht verreiben (sind zart und weich) und dabei entsteht ein knoblauchartiger Geruch
  • typisch: die ganze Bärlauchpflanze riecht nach Knoblauch. Man muss aber an der Pflanze direkt riechen und nicht an den Fingern, die bereits nach Knoblauch riechen!
  • die Blattoberfläche ist glänzend, die Unterseite matt

Tipps:

  • Blätter nur einzeln sammeln
  • nicht ganz kleine Blätter sammeln, diese kann man leicht verwechseln
  • nur sammeln, wenn man sich 100% auskennt

Verwechslungsgefahr mit folgenden Pflanzen:

  1. Aronstab
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    Maiglöckchen
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    Salomonsiegel
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    Aronstab

     

Die ersten Frühlingsboten- Teil 1 (Bärlauch)

Bärlauch macht stark und weckt ganzjährig die Frühlingsgefühle!

Wenn wir uns heute in ein feuchten, lichten Wald begeben, kann es sein, dass wir die ersten Bärlauchpflänzchen erblicken. Aber Vorsicht! Es könnte auch Aronstab sein, der kommt sogar noch vor dem Bärlauch raus. Aronstab hat gekräuselte Blätter und die Blattadern verlaufen nicht paralell. Beim Bärlauch ist es der Fall, den er gehört zu der Familie der Liliengewächse und ist mit Knoblauch, Zwiebel und Schnittlauch verwandt.

Die alt bekannte Geruchsprobe ist nur beim ersten Blatt wirksam, den Bärlauch riecht bei zerreiben nach Knoblauch! Aber warum riecht man es? Das sind die ätherischen Öle, die in die Nase steigen. Weitere Inhaltstoffe sind noch Schwefel, Mineralsalze, Magnesium, Eisen, Calcium, Mangan, Schleimstoffe, Vitamin C und Flavonoide.

Diese Inhaltstoffe bewirken, dass Schwermetalle (wie Cadmium, Quecksilber) aus dem Körper gelöst und wasserlöslich gemacht werden und können so über die Nieren ausgeschieden werden. Deshalb ist viel trinken wichtig! Die Entgiftung kann man noch durch andere Frühlinsbooten, wie Brennnessel und Löwenzahn unterstützen.

In der Küche kann man die ganze Pflanze verwenden! Möglichst frisch, wie Schnittlauch in Salate schneiden, auf Butterbrote, in Quark und über das Essen streuen. Oder zur Abwechslung einige Rezepte ausprobieren:

 Bärlauch- Pesto mit Walnüssen

Bärlauch- Katroffel- Creme- Süppchen

Bärlauch- Frischkäse- Bällchen

Falls Sie noch viel mehr über Bärlauch erfahren wollen, besuchen  Sie einen Vortrag über Bärlauch!

Oder Sie gehen mit auf eine Bärlauchwanderung!